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DevOps und der Niedergang der Qualitätssicherung

Früher gab es einmal Entwickler und Systemadministratoren. Bei Softwareentwicklung kam noch eine Projektleiterin und Tester hinzu. Man hatte es mit Spezialisten zu tun, die wussten was sie taten. Die moderne Welt hat diese vier Berufe auf einen zusammengestrichen. Jetzt gibt es die DevOps, benannt nach dem gleichnamigen Prozess synthetisiert aus Development und Operations. Viele Firmen glauben im Extremfall, dass man sich damit Personal spart, weil man DevOps Besetzungen beliebig austauschen kann. Das ist auch eine Form von Agilität und „continuous change“, aber möchte man das wirklich?

Natürlich kommt man heutzutage mit dem Tunnelblick nicht weit. Moderne Infrastruktur ist hybrid aufgebaut (jedenfalls dort, wo Datenschutz noch eine Rolle spielt). Alle, die in einem Softwareprojekt mitarbeiten, benötigen ein breites Spektrum neben ihrer Spezialisierung, damit man noch versteht was man eigentlich macht. Systemadministratoren müssen Programmieren und Entwicklerinnen müssen verstehen was die Infrastruktur kann (insbesondere das Verständnis um endliche Ressourcen). Das war eigentlich schon immer so. Die Semantik ändert daran nichts. Letztlich möchte man doch Qualifikationen an die Stellen bringen, wo die Probleme auftreten. Wer möchte schon agil in der Notaufnahme behandelt werden, wo alle alles können (sollen). Spezialisten sterben nicht aus, sie werden nur nicht mehr gesucht.

Achten Sie darauf, dass ihre lokalen und angemieteten Wolken von Menschen betreut werden, die wissen was sie tun.